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The Clone Wars - 3x12: Schwestern der Nacht Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Lucasfilm Animation/Warner Bros.

Originaltitel: Nightsisters
Episodennummer: 3x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. Januar 2011
Erstausstrahlung D: 26. März 2011
Drehbuch: Katie Lucas
Regie: Giancarlo Volpe
Besetzung: Nika Futterman/Claudia Urbschat-Mingues als Asajj Ventress, Corey Burton/Klaus Sonnenschein als Count Dooku, Barbara Goodson/Heike Schroetter als Mother Talzin, Matt Lanter/Wanja Gerick als Anakin Skywalker, James Arnold Taylor/Philipp Moog als Obi-Wan Kenobi, Ian Abercrombie/Friedhelm Ptok als Lord Sidious, Tom Kane/Erich Räuker als Admiral Wulff Yularen, Dee Bradly Baker/Martin Keßler als Klonsoldaten, Matthew Wood/Constantin von Jascheroff als Kampfdroiden, Tom Kane/Uli Krohm als Erzähler u.a.

Kurzinhalt: Darth Sidious ist nicht entgangen, dass die von Lord Tyranus ausgebildete Attentäterin, Asajj Ventress, immer stärker in der Macht wird. Um seinem Umsturz vorzubeugen, weist er seinen Schüler dazu an, sie umzubringen. Widerwillig stimmt Dooku zu. Ihre jüngste Niederlage gibt ihm die perfekte Gelegenheit, sich ihrer zu entledigen. Doch Asajj Ventress gelingt es schwer verletzt, aber gerade noch so am Leben, zu entkommen. Sie fliegt auf ihren Heimatplaneten Dathomir, wo sie von den Nachtschwestern geheilt wird – und Count Dooku für seinen Verrat bittere Rache schwört…


Review: "Schwestern der Nacht" vereint die drei größten Stärken bzw. liebsten Elemente von "Clone Wars" in sich. So funktioniert die Serie für mich vor allem dann am besten, wenn man sich auf Action konzentriert – was hier wieder einmal der Fall ist. Es gibt packende Raumschlachten, dynamische Lichtschwertkämpfe – und somit wieder einmal alles, was das actionbegeisterte "Star Wars"-Herz begehrt. Mein zweites Lieblingselement sind die gemeinsamen Szenen von Obi-Wan und Anakin, gerade auch, wenn sich die beiden ins Getümmel stürzen. Die beiden als Waffenbrüder zu erleben, und wie sie gemeinsam Seite an Seite kämpfen, verstärkt die emotionale Wirkung des tragischen Endes ihrer Freundschaft in "Die Rache der Sith" für mich, weshalb ich mich über jeden entsprechenden Moment freue. Zumal sie teilweise auch wieder einmal köstlich waren ("Ihr seht aber blass aus." "So sieht sie immer aus.") und ihre Interaktionen damit für mich zweifellos wieder einmal zum Unterhaltungswert der Episode beitrugen. Die letzte wesentliche Stärke ist es dann, Nebenfiguren aus dem Hintergrund Aufmerksamkeit zu schenken, sie näher zu beleuchten, und ihnen so Tiefe zu geben. So erfahren wir in "Schwestern der Nacht" nun endlich mehr über Asajj Ventress, wie z.B. dass sie von Dathomir kommt, und es sich bei ihr somit um eine der Nachtschwestern handelt. Nun gebe ich gleich unumwunden zu, es ist schon ein bisschen her, seit ich "Entführung nach Dathomir" gelesen habe, und auch die letzten kleineren Auftritte wie z.B. bei "The Last Jedi" sind mir jetzt nicht in derart guter Erinnerung, dass ich nach Kontinuitätsbrüchen Ausschau halten könnte. Allerdings fand ich es sehr positiv, dass damit ein weiterer Schauplatz aus dem EU kanonisiert wurde.

Episodenbild (c) Lucasfilm Animation/Warner Bros. Und auch die Einblicke in Ventress Vergangenheit sehr interessant – zumal diese Flashbacks mit dem Ritual der Hexen von Dathomir auch sehr gelungen und schlüssig eingebaut wurden. Jedenfalls wurde die Figur für mich durch "Schwestern der Nacht" deutlich aufgewertet. Bisher war sie "nur" cool. Durch diese Offenbarung(en) machte man sie nun darüber hinaus auch noch interessant. Weitere Pluspunkte waren das geniale Schiffsdesign von Ventress' Kampfflieger, die musikalische Untermalung (insbesondere des Rituals), der coole Verzerrungseffekt der unsichtbaren Hexen, das geniale Sounddesign rund um die Stimme der Haupthexe (die von einer tiefen männlichen Stimme unterlegt wurde), sowie die nette Gestaltung der Landschaft von Dathomir bzw. generell der "Sets" (wie z.B. Dookus Palast). Meine einzige beiden Kritikpunkte: Die gerade angesprochene Unsichtbarkeit hilft einem halt herzlich wenig, wenn man mit Lichtschwert unterwegs ist. Das war schon ein bisschen dämlich. Und da von vornherein klar war, dass Dooku den Anschlag überleben würde, vermochte es die Mission leider nie so recht, mich zu packen. Trotz dieser kleinen Mankos war dies aber "Clone Wars" at it's best!

Fazit: Genau so mag ich mein "Clone Wars": Nette, abwechslungsreiche, gut animierte und inszenierte Action, ein bisserl Interaktion zwischen Anakin und Obi-Wan, und mehr Hintergrundinformationen über Background-Charaktere, die so mehr Tiefe gewinnen. Positiv fand ich zudem die visuelle Gestaltung der Folge (wie z.B. die Sets und Landschaften, oder auch die Umsetzung des Unsichtbarkeitszaubers), die Musik von Kevin Kiner, sowie das großartige Sounddesign bei der Stimme der Oberhexe. Wären da nicht kleinere Kritikpunkte wie die mangelnde Spannung ob es vorhersehbaren Ausgangs, oder die Tatsache, dass die Lichtschwerter den Unsichtbarkeitszauber ad absurdum führte, wäre mir "Schwestern der Nacht" fast die bisher höchste Wertung der Serie wert gewesen. Eine großartige, spannende und sehr unterhaltsame Folge war sie aber auch so.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Lucasfilm Animation/Warner Bros.)




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